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USA: Zusammenleben vor der Ehe bewährt sich nicht
Eine
Erhebung des Nationalen Zentrums für Gesundheitsstatistik in den USA unter
11000 Frauen hat ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit einer Scheidung
von Paaren, die vor der Eheschliessung zusammengelebt haben, wesentlich
höher ist als bei Paaren, die direkt in die Ehe eingestiegen sind.
Die Studie kam zum Schluss, dass 70 Prozent der Paare, die mindestens
fünf Jahre lang zusammen gelebt hatten, schliesslich zum Traualtar gingen.
Nach zehn Jahren waren 40 Prozent dieser Ehen gescheitert. Bei Paaren,
die vorher nicht zusammen gelebt hatten, kam es bei 31 Prozent zur Trennung.
Catherine Cohan, ausserordentliche Professorin für Humanentwicklung und
Familienstudien an der staatlichen Universität von Pennsylvania, interpretierte
das Resultat so: "Viele Partner leben unverheiratet zusammen, wobei sie
der Gedanke leitet: "wenn es nicht funktioniert, können wir uns ohne umständliche
rechtliche Auseinandersetzungen wieder trennen." Allerdings, so stellte
Cohan fest, gehe eine solche Verbindung im Vergleich zu Paaren, die ohne
vorangehende Konkubinatszeit heiraten, weniger gegenseitige Verpflichtungen
ein. Und das übertrage sich später auf die Ehe.
www.familyplatform.ch
Quelle: SSF/CL/im.
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