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"Ich habe kein Zuckerwasser in meinen Adern"

Über den persönlichen Kampf des Kellerei-Inhabers Robert Rahm gegen die Versuchung der Pornografie

Auch angesehene christliche Geschäftsleute sind Menschen mit Fleisch und Blut. Doch längst nicht alle sind so frei wie Robert Rahm, seines Zeichens Geschäftsführer der Rimuss-Kellereien in Hallau, ganz offen darüber zu reden. Porno-Frei hat die Gelegenheit wahrgenommen und mit ihm ein ehrliches und aufrichtiges Gespräch geführt.

Für Robert Rahm ist klar, dass der Teufel gerade in der jetzigen Zeit mit allen Mitteln versucht, die Christen unbrauchbar zu machen. "Ich denke, dass er es heute bei den Männern vor allem durch Pornografie tut. Auch ich gehöre zu den Männern, die nicht Zuckerwasser in den Adern haben", meint er lakonisch. "Mich reizen zum Beispiel Pornobilder sehr stark. Als ich vor wenigen Jahren meinen ersten Fernseher kaufte, sah ich bald, was so nach 23 Uhr bei einigen Sendern ausgestrahlt wird. Und schon recht bald hatte ich enorme Mühe, die Flimmerkiste rechtzeitig abzuschalten."

Doch es blieb nicht beim Fernseher allein: "Erst vor etwa zwei Jahren hat mir mein Sohn einen Internetzugang auf meinem PC installiert. Das ist ja ganz schlimm, was für Bilder man sich da herunterladen kann", meint Robert Rahm. Wenn er abends alleine in seinem Büro noch arbeitete, so war die Versuchung in ihm ganz besonders stark.

Porno-Frei: Haben Sie früher bewusst Pornoseiten im Internet angeklickt?

Robert Rahm: Ja, leider ab und zu. Ich bereue dies zutiefst. Inzwischen habe ich Gott gegenüber jedoch ein Gelübde abgelegt und gesagt, dass ich dies künftig meiden will. Ebenfalls habe ich dies einem Seelsorger gegenüber bekannt. Dabei durfte ich erleben, wie wahr das Wort ist, das der Apostel Johannes in seinem ersten Brief schreibt: "Wenn wir aber unsere Sünden bereuen und sie bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Zusage treu und gerecht erfüllt: Er wird uns unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen" (1. Johannes 1,9). Es war sehr befreiend, mich jemandem anvertrauen zu dürfen.

Porno-Frei: Haben Sie immer noch Probleme mit der Pornografie?

Robert Rahm: Wenn die Versuchung nahe ist, so habe ich nach wie vor Probleme damit. Ich möchte da niemandem etwas vormachen.

Porno-Frei: Haben Sie uns einen Tipp, was man dagegen unternehmen kann?

Robert Rahm: Ich habe mir von meinem Fernsehlieferanten die Schüssel wegmontieren lassen. So kann ich gewisse Sender, die in Sachen Sex und Porno geradezu prädestiniert sind, gar nicht mehr empfangen.

Porno-Frei: Inzwischen haben Sie betreffs Internet ja Erfahrungen mit einem Schutzfilterprogramm gemacht. Hat sich das gelohnt?

Robert Rahm: Ich darf sagen, dass - seit ich dieses habe - kein diesbezügliches Kampffeld mehr vorhanden ist. Es gibt betreffs der pornografischen Bilder aus dem Internet für mich keine Probleme mehr. Ich kann so ein Schutzfilterprogramm jedem, der Probleme in diesem Bereich hat, sehr empfehlen.

Porno-Frei: Wie empfand Ihre Frau die Probleme, die Sie mit der Pornografie hatten?

Robert Rahm: Sie hat es als äusserst positiv empfunden, dass ich mich diesem Problem stellte und etwas dagegen unternommen habe. Für sie war es nicht selbstverständlich, dass ich den Willen aufbrachte, meine Fantasie zu säubern und nicht den Kopf voller schmutziger Gedanken zu haben.

Porno-Frei: Wie kann man sich selbst am besten gegen die zunehmende Ausbreitung der Pornografie schützen?

Robert Rahm: Ich denke, dass es uns nur dann gelingt, wenn wir diese Dinge wirklich ganz meiden. Paulus schreibt in 1. Korinther 6,18: "Ich warne euch eindringlich vor jeder Unzucht!" Dem Timotheus wiederum rät er, "den Verlockungen und Leidenschaften, die besonders jungen Menschen zu schaffen machen, zu widerstehen" (2. Timotheus 2,22). Und in 1. Thessalonicher 4,3 heisst es: "Der Wille Gottes ist, dass ihr ein geheiligtes Leben führt. Darum meidet die Unzucht!" - Ich möchte klar betonen, dass es heisst "Meidet die Unzucht", nicht "Kämpft gegen sie an." Viele erleben im Kampf gegen die Pornografie keinen Sieg. Deshalb ist es besser, sie zu meiden.

© Porno-Frei & Porno-Frei
Text und Interview: Urs-Heinz Naegeli

 

 

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