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Nur noch Porno oder was?

Die Ansichten bezüglich Pornographie haben sich in der Bevölkerung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts massiv verändert und waren auch im Lauf der weiter zurückliegenden Geschichte einem ständigen Wandel unterworfen. So war etwa im antiken Griechenland Nacktheit in bestimmten Situationen (etwa im so genannten Gymnasium) völlig normal, während die Epoche des Viktorianischen England geradezu sprichwörtlich für Prüderie steht.
Pornographische Darstellungen finden sich grundsätzlich aber in allen Epochen der Menschheitsgeschichte, neben Zeichnungen und Fresken oft auf Gemälden oder Gebrauchsgegenständen.

Das Wort Pornographie leitet sich vom Griechischen ab und setzt sich aus zwei Teilen zusammen. "porneia" bedeutet ursprünglich "käufliche Liebe, Hurerei, Götzendienst", "graphein" ist das gewöhnliche Wort für schreiben. Demnach ist ein "Pornograph" also einer, der "von Huren schreibt", einer, der die Sitten von Prostituierten dokumentiert. In der Bibel haben viele Übersetzer, unter anderen auch Luther, porneia recht frei mit "Unzucht" übersetzt.

In der heutigen Gesetzgebung wird Pornographie wie folgenderweise beschrieben: "Pornographie ist im allgemeinen Sprachgebrauch die als anstössig empfundene Darstellung von Genitalien oder sexuellen Handlungen in Wort und Bild, dessen einseitige Betonung des genitalen Bereichs eine über den sexuellen Reiz hinausgehende Darstellung nicht beabsichtigt.“

Wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen gelten demnach nicht als Pornographie, sofern die entsprechende Deklaration nicht den tatsächlichen Zweck verbergen soll. Die Abgrenzung von Pornographie zur erotischen Kunst ist problematisch, da die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Kunst Vorrang vor allen anderen Erwägungen geniesst und der künstlerische Charakter einer pornographisch wirkenden Darstellung nur schwer objektivierbar ist. Für freiverkäufliche Filme und Druckerzeugnisse gilt nach gängiger Rechtsprechung, dass explizite Abbildungen der primären Geschlechtsorgane verboten sind.

Doch Jesus sieht die Pornografie unter einem anderen Blickwinkel. Er sagte den Menschen, als es ums Thema Ehebruch ging, dass nicht nur der vollzogene Akt Ehebruch ist, sondern dass "...schon derjenige, der eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen schon mit ihr die Ehe gebrochen." (Matthäus 5,28). Was Jesus sagt, das trifft auf Pornographie zu. Ein Mensch sieht sich Bilder und Filme von nackter Personen vorsätzlich zur sexuellen Stimulation an. Im Vordergrund steht Sex und die kurzfristige Befriedigung der eigenen Bedürfnisse, nicht die Liebe, zu der Sex gehört.

Oft kommt nun das Argument, Pornos gehörten zur Entwicklung eines Jugendlichen dazu. Für Kinder und Jugendliche gelten nicht aus ungefähren Gründen die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes: Als pornographisch erkannte Schriften, Abbildungen, Bild- oder Tonträger dürfen Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden. Das Strafrecht stellt also die ungestörte Entwicklung des Jugendlichen unter Schutz. Eine Zuwiderhandlung ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bedroht.

Was sich ein Jugendlicher aneignet, das bleibt meist als gelerntes Muster im Leben haften, er wird im schlimmsten Falle abhängig von Pornos und kann keine normale Beziehungen führen, da das Verhalten im Bezug auf Sex so gestört und verzerrt ist.


Damian Vogerl, Livenet

 

 

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