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Stellungnahme der Heilsarmee zur Pornographie
Die Heilsarmee setzt sich für die Erhaltung der Menschenwürde
ein, mißbilligt die Kommerzialisierung von Sex und verurteilt
deshalb jegliche Form von Pornographie; dazu gehören Druckerzeugnisse,
Bühnenproduktionen, Radio- und Fernsehsendungen, Kinovorstellungen
und Videos.
Die Heilsarmee ist davon überzeugt, daß Pornographie
sowohl jene ausbeutet und entwürdigt, die für die Produktion
des Materials angeworben werden, als auch jene, die es konsumieren.
Solche Ausbeutung ist nicht allein finanzieller Art.
Sie bewirkt verzerrte Wertvorstellungen im Leben der Ausgebeuteten,
einschließlich Kindern, und bedroht den persönlichen
und nationalen Charakter.
Die Heilsarmee sucht das öffentliche Gewissen gegen solche
Übel aufzurütteln
Die Heilsarmee glaubt vor allem, daß das Wohlbefinden der
Bevölkerung weltweit von der Hinwendung von Männern und
Frauen zu einer geistlichen Lebensauffassung mit hohem sittlichem
Maßstab abhängt. Das Angebot von pornographischem Material,
selbst wenn es auf Nachfrage hin zustande kommt, verhindert die
Entwicklung einer solchen Gesellschaft.
Sexualkundeunterricht
Die Heilsarmee unterstützt uneingeschränkt einen Unterricht
der Jugendlichen auf dem Gebiet des Sexualverhaltens und der sexuellen
Beziehungen. Sie geht jedoch davon aus, daß ein solcher Unterricht
die Würde sexueller Beziehungen hervorheben muß.
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