Porno Frei
  Home  |  Jesus?  |  Newsletter  |  Feedback  |  Support / Mitarbeit  |  Impressum  
     
Wieso Porno-Frei?
Porno & Gesellschaft
Pornosucht
Sexualität
Beziehung
Singles
Erlebt
Hilfestellungen
Ressourcen
News & Aktuelles
 
 

  Kontakt  
  Links  
  weiterempfehlen  
     


Porno-Frei-Visitenkarte
Hier bestellen

 
Abgespeichert auf der Herzensfestplatte

Von Markus Mosimann, Prediger der Chrischonagemeinde Arbon.

Vor einiger Zeit hat mir ein Gemeindeleiter folgende Begebenheit erzählt: „Ein Gemeindeglied hatte sich entschieden, seinen älteren, aber noch voll funktionstüchtigen Computer durch einen moderneren zu ersetzen. Er schenkte mir das alte Gerät, und beim Löschen von einigen Programmen von der Festplatte stiess ich auf einen Ordner mit dem Namen Temporary Internet Files. In diesem Ordner wurden die im Internet aufgerufenen Seiten gespeichert. Bei der Durchsicht dieser Dateien bemerkte ich eine Menge Informationen, die auf erotische und pornografische Seiten hinwiesen.“

Peinlich? Den Computer verschenkt, ohne diese Dateien vorher zu löschen! Peinlich! Jetzt wusste der Gemeindeleiter, dass der Computer nicht nur zum Briefe schreiben benutzt wurde.

Welche Informationen sind wohl in den Temporary Internet Files meines Computers abgespeichert? Zum Glück weiss ich, wie man solche Daten wieder entfernt! Mein Computer hat eine reine "Festplatte“!!! Aber wie ist es mit den gespeicherten Gedanken und Bilder auf meiner "Herzensfestplatte“? Wir Männer haben schon lange gemerkt, dass das Löschen von erotischen und pornografischen Bildern und Gedanken gar nicht so einfach ist.

Wie schnell denken wir, dass ein aufreizendes Bild, ein Erotikfilm, ein Besuch im Sexshop doch nicht schadet. Auf einen kleinen Flirt kommt es doch nicht an. Doch es sind Daten, die in unseren Gedanken abgespeichert werden. Es sind keine temporären Dateien, die wir nach Belieben wieder aus unserem Herzen löschen können. Nicht selten werden sie lebensbestimmend.

Wir Männer können uns dem Einfluss der sexuellen Reizüberflutung nicht entziehen. Während früher ein Mann durch die ganze Stadt fahren musste, um eine Oben-ohne-Bar zu finden, wird ihm das heute bequem in seinen eigenen vier Wänden geboten. Eine Umfrage anlässlich des Chrischona-Männertages im Januar 2001 machte deutlich, dass auch wir christliche Männer der Versuchung oft nicht wiederstehen können.

Ein Seelsorgehelfer des Männertages, der von der Not unter den Männern tief betroffen war, teilte mir mit: „Wir Christen wollen teilweise noch immer nicht wahrhaben, was für Belastungen und Nöte in Sachen Sexualität auch in unseren Gemeinden vorhanden sind!"

Ein Männertagbesucher schrieb: „Auch ich habe schon mit Herum-Zappen in der Nacht zu tun gehabt. Dabei habe ich immer gewusst, dass es mir eigentlich nicht gut tut, dass es meine Seele befleckt und damit kein Wachstum im Glauben mehr möglich ist. Nur wenn ich mit Jesu Hilfe solches unterlasse, nur wenn ich nach Seinem Willen für mein Leben frage, nur dann kann ich weiterwachsen und mich entwickeln. Das ist mein grosser Wunsch.“

Ein anderer Mann hat seit drei Jahren seine Wohnung vom Kabelanschluss abgehängt. Er hat nun nur noch fünf Programme mit mässiger Empfangsqualität. Doch was soll's, dafür hat sein geistliches Empfangsvermögen wieder an Qualität gewonnen. Dies ist es nämlich, was er sich von Herzen wünsche.

Es gibt Hoffnung. Es gibt Hilfe! Wir Männer geben uns nicht einfach damit ab, Opfer einer sexualisierten Gesellschaft zu sein.

 

 

porno-frei.ch powerd by Livenet, Jesus.ch
zum Seitenanfang


erlebt  newsticker.ch sex-porno-erotik.ch Wo bist du Gott?