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Immer ein bisschen erregt

Naomi WolfMehr Sex dank Pornografie? Im Gegenteil: Je mehr nackte Haut gezeigt wird, desto weniger Sex wird praktiziert. Es sind vielmehr verhüllte Reize, die eine Erotik zum Knistern bringen.

"Die Schleusen stehen kurz vor dem Öffnen, die Pornografie entwickelt sich zum Mainstream." Dies behauptete in den Achtzigerjahren die Feministin Andrea Dworkin. Wenn der Pornografie keine Grenzen gesetzt würden, so Dworkin weiter, dann nähmen Männer Frauen nur mehr als Objekte und Pornodarstellerinnen wahr. Die geballte Ladung an Schweinereien führe dazu, dass Männer alle Frauen als sexuell minderwertige Wesen betrachteten und erniedrigend behandelten. Die unausweichliche Folge wäre ein massiver Anstieg von Vergewaltigungen.

Allgegenwärtige Pornografie
Zumindest der erste Teil ihrer Vorhersage hat sich heute bewahrheitet: Pornografie ist in unserem Leben allgegenwärtig geworden, von Spam-E-Mails, die nichtsahnenden Computerbenutzern anzügliche Sexbilder auf den Bildschirm bringen, bis hin zur wöchentlichen Sendung "Pornography".

Dworkin hatte Recht: Die Schleusen der Pornografie haben sich geöffnet. Aber in bezug auf die Folgen irrte sie sich. Das sexuelle Interesse der Männer ist seitdem zurückgegangen. Die Sorgen der Frauen gehen heute in die andere Richtung: dass sie nämlich als reale weibliche Wesen aus Fleisch und Blut kaum mehr das Interesse von jungen Männern auf sich ziehen, geschweige denn längerfristig aufrechterhalten können.

Cyberfrauen verdrängen reale Frauen
Junge Studentinnen befürchten, dass sie bei dem vermittelten Frauenbild schlicht nicht mithalten können. Denn sie sind echte Frauen – Frauen mit Poren und vielleicht auch Cellulite, mit Brüsten, die ihnen von Natur aus gegeben sind, Frauen mit Gefühlen und mit eigenen sexuellen Bedürfnissen. Wie könnten sie da mit der vollkommenen Cyberfrau konkurrieren, die bei Bedarf heruntergeladen werden kann und unterwürfig ganz nach dem Geschmack des Benutzers daherkommt?

Erotische Bilder waren in der Geschichte der Menschheit fast immer ein Abbild, eine Verherrlichung oder ein Ersatz für echte nackte Frauen. Jetzt aber hat zum ersten Mal der Reiz dieser Bilder denjenigen einer realen Frau verdrängt. Heutzutage sind echte nackte Frauen mit ihren menschlichen Zügen und Unzulänglichkeiten wenig mehr als schlechte Pornografie.

Die Einsamkeit wächst
Die Menschen sind einander durch die Pornografie nicht näher gekommen, sondern haben sich weiter voneinander entfernt. Im täglichen realen Leben werden wir nicht mehr stimuliert, sondern weniger.

Verspüren junge Männer und Frauen wegen der Pornobilder nicht sogar ein bisschen weniger Intimität? Die Befragten schwiegen meist traurig. Sie wissen, dass sie einsam sind, auch wenn sie zusammen sind. Und sie spüren, dass die Pornografie und ihre Bilder für einen grossen Teil dieser Einsamkeit verantwortlich ist. Was sie nicht wissen, ist, wie sie auf einer erotischen Ebene einander wieder finden können – von Angesicht zu Angesicht.

Es kommt einer Beziehung zugute, wenn Sex nicht einfach ständig nach Belieben verfügbar ist. Deshalb verurteilen viele Kulturen allzu häufige sexuelle Darstellungen. Gerade viele traditionellere Kulturen scheinen damit die männliche Sexualität besser zu verstehen als wir. Sie wissen, was es braucht, damit Männer und Frauen langfristig Lust aufeinander verspüren. Sie wissen, dass das insbesondere Männern hilft, sich an das alttestamentliche Wort zu halten: «Freue dich des Weibes deiner Jugend! An ihrer Liebkosung magst du dich immer berauschen» (Sprüche 5, Verse 18f).

Diese Kulturen warnen Männer vor Pornografie, gerade weil sie der Erotik einen hohen Stellenwert beimessen, und zwar in einer stabilen Ehe. Sie wissen, dass eine starke erotische Bindung zwischen den Eltern ein Schlüsselelement einer gesunden Familie ist.

Redigiert: Livenet


Quelle: FACTS

 

 

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