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Die Pornografie und die Bibel

 

Göttliche Sehhilfen für die Sexualität

«Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund (zielgerichtet, eindeutig, einfältig) ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank (zweideutig, gespalten) ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein.» (Matthäus 6,22–23a)

Was wir sehen und wie wir sehen entscheidet über unser Leben. Wer beim Autofahren zugleich die Strasse vor sich und die herrliche Landschaft im Auge behalten will, kommt leicht ins Schleudern. Wer gleichzeitig auf den Herrn und pornografische Darstellungen sehen will, gerät unbemerkt von der Lebensbahn. Die Augen üben einen bestimmenden Einfluss auf unser Mann- und Frausein aus.


Das Schöne ansehen

«Wie schön sind deine Füsse in den Sandalen, du Fürstentochter! Die Rundungen deiner Hüften sind wie ein Halsgeschmeide, ein Werk aus Künstlerhand. Deine Brüste sind wie junge Zwillinge einer Gazelle.»

«Mein Liebster ist schön und kräftig... Sein Gesicht schimmert wie Gold, sein Haar ist rabenschwarz, seine Locken erinnern an die Blütenrispen einer Dattelpalme. Seine Lippen leuchten wie rote Lilien, ...seine Beine sind Alabastersäulen...» (aus Hohelied 7,2–4; 5,10–16 Hoffnung für alle).

Was geht in Ihnen vor beim Lesen dieser Zeilen? Bilder entstehen vor Ihren inneren Augen. Gott hat uns Menschen die Fähigkeit zum inneren (Fantasie) und äusseren Sehen geschenkt. Eine tolle Gabe! Die Pornoindustrie missbraucht diese Veranlagung. Dabei finden wir in der Bibel keine Spur von Leib- oder Sexfeindlichkeit. Der göttliche Künstler selber sah Mann und Frau an und siehe, sie waren schön. Der weibliche und männliche Körper ist wirklich formvollendet, anziehend und (an)sehenswert. Eine angenommene und Gott verdankte Sexualität verbreitet Lebendigkeit. Eine abgelehnte oder gar verteufelte Geschlechtlichkeit kommt durch die Hintertüre der Perversionen herein. Für den geschützten Raum der Ehe aber gilt:

«Freue dich doch an deiner eigenen Frau. Bewundere ihre Schönheit und Anmut. Berausche dich immer wieder an ihren Brüsten und an der Liebe, die sie dir schenkt!» (Sprüche 5,15.19)


Zweideutiges Sehen klären

  • Besitzergreifendes oder achtendes Sehen? Jesus verwirft nicht das Ansehen der Frau, sondern das gedankliche in Besitz nehmen, das sie zum Sexualobjekt degradiert (Matthäus 5,28). Pharisäische und gesetzliche Moral sieht in der Frau nur das Geschlechtswesen, das den Mann zur Sünde verführt. Frauen meiden, heisst dann die Devise. Jesus selber aber hat den Frauen viel Ansehen geschenkt und sie als dem Mann ebenbürtiges Geschöpf betrachtet.

  • Genitalien oder ganze Menschen? «Die in der Pornografie dargestellte Sexualität hat kein menschliches Gesicht» (W. Tillhaas). Im Vordergrund stehen die Sexualorgane und Sexualhandlungen. Menschliche Sexualität wird zu Konsumware. Gott aber will mich durch meine Sexualität daran erinnern, dass ich in der Beziehungsfähigkeit reifen soll.

  • Egotrip oder Nächstenliebe? Der Geist der modernen Pornografie verkörpert einen hemmungslosen Egoismus. Sie verherrlicht das Ich, seine Bedürfnisse und Genüsse. Sie bedeutet eine totale Missachtung des Gegenübers.

  • Realität oder Scheinwelt? Die Welt der Pornografie ist eine Scheinwelt, die mich im Alltag noch unzufriedener macht. Männer erscheinen als unermüdliche, potenzstrotzende Helden, Frauen als allzeit bereite Lustmaschinen. Gott will, dass wir im Hier und Jetzt, in wirklichen Beziehungen leben.

  • Leistung oder Gnade? Oft konzentriert sich das Interesse auf die Zahl der ausgeführten Geschlechtsakte, die Vielfalt der praktikablen Stellungen, die Dauer der Orgasmen, die Grösse der Brüste und des Penis. Eine solche Orientierung entspricht unserem Leistungs- und Konkurrenzdenken und widerspricht dem Geist der Gnade.

  • Gott oder Götter? Christus oder mein Sexidol? Was bringt mich in Fahrt? Die Freundschaft mit Christus oder die geheimen Stunden im Internet, vor dem Fernseher mit pornografischen Kicks? Niemand kann zwei Herren dienen!

Wie steht es um meine Augen? Sind sie vielleicht kranker, als mir lieb ist? Bleibe ich kleben an Bildern von brutaler Sexualität, schamloser Ausbeutung oder subtiler Verführung? Was ich dauernd betrachte, beherrscht mich. An dieser Stelle wird sichtbar, wie erlösungsbedürftig wir sind. Gute Vorsätze reichen nicht aus. Gott sei Dank bietet die Bibel mehr als moralische Appelle. Sie setzt tiefer an, bei unserer Identität als Christen.


Sehen lernen – als Angesehene Gottes

«Weil ihr Gottes geliebte Kinder seid, sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen. Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. Und Gott hat dieses Opfer angenommen. Ist es da nicht selbstverständlich, dass ihr euch von allen Ausschweifungen (porneia) fernhaltet, von Schamlosigkeiten ebenso wie von Habgier?» (Epheser 5,1–3, Hoffnung für alle)

Gott als meinen Vater sehen. Mich als geliebte Tochter und geliebten Sohn betrachten und erfahren. In der Sexualität lebt die tiefe Sehnsucht nach Annahme und Liebe. Auch in ihren problematischen Formen schreit es oft: Nimm mich an, bestätige mich! Der himmlische Vater selber will mich an sein Herz drücken. Beziehung sättigt. Kann ich mich so auf Christus einlassen? Mich von ihm lieben und befreien lassen? Im neuen Stand vor Gott kann ich stehen gegen eine aushöhlende, beziehungslose Sexualität. Als Begnadigter bringe ich mein Scheitern vor ihn. Als Bestätigte wage ich mich in wirkliche Beziehungen hinein.


Liebevoll ansehen...

  • Ich wage ein echtes Kompliment einer Frau gegenüber: «Diese Bluse steht dir ausgezeichnet.»

  • Ich danke Gott für einen attraktiven Mann, der mir unterwegs begegnet: «Danke, Herr, dass ich spüre, dass ich Frau bin. Ich sage stop, wenn ich gedanklich mit ihm ins Bett will.»

  • Ich sage meinem Ehepartner, dass er oder sie mir gefällt.

...entschieden wegsehen

  • Ich gehe einen Konflikt mit meiner Frau oder Freundin an, statt mir im Internet ein sexuelles «Trösterli» zu gönnen.

  • Ich halte meinen Frust über eine misslungene Prüfung Christus hin und rede mit einem Freund darüber.
  • Ich verzichte auf eine Ersatzbefriedigung via Pornovideo.

  • Ich schreibe meine sexuellen, von der Pornografie gefütterten Idealbilder auf. Ich löse mich von diesen Götzenbildern im Namen Jesu Christi. Jesus ist mein Herr.

Als praktische Hilfestellung empfehle ich aus eigener Erfahrung eine verbindliche Zweierschaft von Mann zu Mann oder Frau zu Frau. In einer solchen Beziehung lege ich Rechenschaft ab über meine sexuellen Fantasien und Gefährdungen. Die gegenseitige Fürbitte schützt und ermutigt.


CHRISTOPH EHRAT,

Leiter der Beratungsstelle in Uster

 

 

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