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Apropos Sex

«darüber reden»

Worauf haben Sie gerade Lust? Zum Beispiel auf Sex in der Küche? Dipl.-Ing. Fust machts vor! In seiner Kundenzeitschrift wirbt der führende Elektrogeräte-Händler für sein Küchenprogramm. Auf einem Bild kommt ein junges Pärchen in einer modernen Küche offensichtlich lustvoll zur Sache. Dazu der Titel: «Wirklich reizend, zu was die neue Fust-Küche anregt». Lust worauf? Natürlich Lust auf Sex. Damit verknüpft die Lust auf Fust. Ein raffiniertes Spiel mit Reizen und Trieben. Lust ist wie auf Knopfdruck beim Geschirrspüler zu haben. Die Küche ist längst keine Kochecke mehr. Sie ist ein Ort der Sinnlichkeit und der Leidenschaft. Überall setzt die Werbung auf unsere Emotionen. Auf unsere Verführbarkeit.

«Das Sex-Rennen der TV-Sender»: So titelte «Bild» im Januar zu all den neuen «Reality-Shows». An diesem «Sex-Rennen» beteiligen sich viele. Gewollt oder ungewollt. Sex ist nicht nur in der Werbung und im Internet die dominierende Botschaft. «Der Mensch von heute glaubt an eine neue Dreifaltigkeit», schreibt der dänische Satiriker Jens Rasmussen, «an den Sex, an die Zuwachsraten und an die Vorfahrt.» Unsere Gesellschaft glaubt vor allem an den Sex. Er ist uns zum Götzen geworden. Er hat uns auf manchen Irrweg und in manche Sackgasse geführt. Auch uns Christen.

Über unsere grossen Probleme reden wir nicht gerne. Darum ist uns die Wahl dieses Heftthemas (Chrischona Magazin) nicht leicht gefallen. Warum trotzdem «Sex»? Weil uns die Prediger an einer Umfrage stark ermutigt haben, so «heisse» Themen aufzugreifen. Weil die Sexualisierung unserer Gesellschaft ungehemmt weitergeht. Weil das Chrischona-Magazin eine klare Alternative zu den vielen säkularen Ratgebern sein will. Weil wir gerade im «Wonnemonat Mai» daran erinnern wollen, wie sich Gott diese Wonne gedacht hat. Weil es auch vielen Christen schwer fällt, über sexuelle Probleme zu reden. Vielleicht führt dieses Heft da und dort vom Lesen zum Reden. Zum Reden im intimen Kreis. Mit dem Partner. Mit einem Seelsorger. Und vor allem mit Gott. Ihm kann ich meine Last mit der Lust offen sagen. Meine Versuchungen und mein Versagen. Die Not, von der in diesem Heft speziell auch Singles sprechen.

Wie lernen wir den richtigen Umgang mit der Sexualität? Vom Paarberater Michael Mary lese ich in meiner Tageszeitung: «Seit die Liebe Grundlage einer Ehe ist, zerfällt die Ehe unaufhaltsam.» Eine trübe Bilanz! Nicht in den Geschlechtsorganen also liegt das Grundproblem, sondern im Herzen. Voraussetzung für erfüllten Sex ist offensichtlich die Qualität des Herzens. So liest sich das bekannte Zitat des französischen Schriftstellers Saint-Exupéry plötzlich mit anderen Augen: «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.» Darum liegt Gott so sehr an unserer Herzensqualität. Das spricht er im Buch des Propheten Hesekiel deutlich an:
«Ich will ihnen ein anderes Herz und einen neuen Geist geben... Dann werden sie nach meinen Weisungen leben, meine Gebote wieder achten und befolgen... Die aber, deren Herz an den widerlichen Götzen hängt, werde ich bestrafen.» (Kapitel 11,19- 21)

Gott ist die beste Adresse für hohe Qualität im Leben. Und für glücklichen Sex mit einem geliebten Partner. Voraussetzung ist das neue Herz. Gott kann und will es schenken. Damit sind nicht alle sexuellen Probleme gelöst. Widerlegt ist aber die irrige Meinung, vollkommenes Glück hänge zuerst vom perfekten Sex ab.

Andrea Vonlanthen

Quelle: Chrischona-Magazin

 

 

 

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