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Sexualität

von Daniel Schönenberger

Wie soll eine Beziehung zwischen Mann und Frau gestaltet werden? Wie sollen wir mit der Sexualität umgehen?

Biblischer Rahmen, um Freiheit zu erfahren.

Gal. 5, 13: Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. Berufen zur Freiheit. Freiheit ist in Gottes Ordnungen (nicht: Einengung). Biblischer Rahmen, um nicht in Abhängigkeit, Sucht etc. zu fallen, die den Menschen kaputt machen.

Psalm 19. 8-11: Das Gesetz des Herrn ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des Herrn ist verlässlich und macht Einfältige weise. Die Befehle des Herrn sind recht und erfreuen das Herz; das Gebot des Herrn ist lauter und erleuchtet die Augen. Die Furcht des Herrn ist rein und bleibet ewig; die Rechte des Herrn sind Wahrheit, sind allzumal gereicht. Sie sind köstlicher als Gold, und süsser als Honig und Waberseim.

Autorität des AT:

Matth. 5, 17-19: Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heissen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehr, dieser wird gross heissen im Reich der Himmel.

Vorurteil: die Bibel ist körperfeindlich: Das Gegenteil ist der Fall

Hohelied 4, 1-7: Siehe, meine Freundin, du bist schön! Siehe, schön bist du! Deine Augen sind wie Taubenaugen hinter deinem Schleier. Dein Haar ist wie eine Herde Ziegen, die herabsteigen vom Gebirge Gilead. Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme kommen; alle haben sie Zwillinge, und keines unter ihnen ist unfruchtbar. Deine Lippen sind wie eine scharlachfarbene Schnur, und dein Mund ist lieblich. Deine Schläfen sind hinter deinem Schleier wie eine Scheibe vom Granatapfel. Dein Hals ist wie der Turm Davids, mit Brustwehr gebaut, an der tausend Schilde hangen, lauter Schilde der Starken. Deine beiden Brüste sind wie junge Zwillinge von Gazellen, die unter den Lilien weiden. Bis der Tag kühl wird und die Schatten schwinden, will ich zum Myrrhenberge gehen und zum Weihrauchhügel. Du bist wunderbar schön, meine Freundin, und kein Makel ist an dir.
1. Mose 2.18: Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist.
und Spr. 5,18: Freue dich am Weibe deiner Jugend!
Gott hat den Körper und die Sexualität erschaffen, d.h. aber nicht, dass alles mögliche gut ist. Alles, was Gott erschaffen hat, möchte Satan übrigens zerstören, indem er es pervertiert. In der Bibel wird die Ehe und die Sexualität immer wieder als Vergleich für die Beziehung zwischen Gott und dem Menschen herangezogen. Aber auch da ist nicht alles mögliche gut, sondern nur die rechtliche, treue Gemeinschaft führt zum Heil.


Rahmen für eine erfüllende Sexualität

Bibel ist nicht gegen Sexualität:

Ehe ist der einzige geschützte Rahmen für die Sexualität, weil der Mensch in diesem Bereich überaus verletzbar ist.

Warum? Folge: Krankheit, Aids, psych. kaputt gehen. Heutzutage so grosser Druck auf der Beziehung, dass wir Gottes Segen unbedingt brauchen.

Kor. 7, 1-7: Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren. Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann. Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt. Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot. Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.

1. Kor. 7,9: Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren.
Hebr. 13, 4: Die Ehe sei in Ehren bei allen und das Ehebett unbefleckt! denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.

Matt. 19. 4-6: zeigt, dass von Anfang an die Einehe gedacht war.

Offb. 2, 18-23: Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füsse sind wie Golderz: Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiss, dass du je länger je mehr tust. Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen. Und ich habe ihr Zeit gegeben, Busse zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Unzucht. Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in grosse Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken.
Unzucht, Ehebruch. Gott ahndet es, ist aber gnädig, wenn Busse geschieht.

Mit Unzucht (griech. porneio, pornos (der solches verübt)) wird jegliche Art von ausserehelichem (d.h. nicht rechtlichen Ehe) Geschlechtsverkehr gemeint.

Weitere Bibelstellen zum bibl. Rahmen zur erfüllenden Sexualität in Freiheit:

Kein Umgang mit Blutsverwandten (auch nicht angeheiratet): 3. Mose 18, 6-20

3. Mose 20, 10-21: Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat. Wenn jemand mit der Frau seines Vaters Umgang pflegt und damit seinen Vater schändet, so sollen beide des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie. Wenn jemand mit seiner Schwiegertochter Umgang pflegt, so sollen sie beide des Todes sterben, denn sie haben einen schändlichen Frevel begangen; ihr Blut lastet auf ihnen. Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen. Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei. Wenn jemand bei einem Tiere liegt, der soll des Todes sterben, und auch das Tier soll man töten. Wenn eine Frau sich irgendeinem Tier naht, um mit ihm Umgang zu haben, so sollst du sie töten und das Tier auch. Des Todes sollen sie sterben; ihre Blutschuld komme über sie. Wenn jemand seine Halbschwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und sie miteinander Umgang haben, so ist das Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks. Er hat mit seiner Schwester Umgang gehabt; sie sollen ihre Schuld tragen. Wenn ein Mann bei einer Frau liegt zur Zeit ihrer Tage und mit ihr Umgang hat und so den Brunnen ihres Blutes aufdeckt und sie den Brunnen ihres Blutes aufdeckt, so sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden. Mit der Schwester deiner Mutter und mit der Schwester deines Vaters sollst du nicht Umgang haben. Wer das tut, schändet seine Blutsverwandte; sie sollen ihre Schuld tragen. Wenn jemand mit der Frau seines Oheims Umgang hat, der hat seinen Oheim geschändet. Sie sollen ihre Schuld tragen; ohne Kinder sollen sie sterben. Wenn jemand die Frau seines Bruders nimmt, so ist das eine abscheuliche Tat. Sie sollen ohne Kinder sein, denn er hat damit seinen Bruder geschändet.
Vgl. Röm. 1, 26-28: Deshalb gab sie Gott dahin in schändliche Leidenschaften; denn die Frauen unter ihnen verwandelten den natürlichen Verkehr in den widernatürlichen. Gleicherweise verlassen auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau und entbrannten gegeneinander in ihrer Begierde, so dass Männer mit Männern Schande trieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen. Und wie sie es verworfen haben, Gott recht zu erkennen, so gab sie Gott in einen verworfenen Sinn dahin, zu tun, was sich nicht geziemt.
1. Kor. 6,9: Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder ... werden das Reich Gottes ererben.
3. Mose 18,22: Du sollst nicht bei einem Manne liegen wie man bei einem Weibe liegt; das wäre ein Greuel.
Spr. 6, 32: Wer aber Ehebruch treibt, ist Verstandes bar (d.h. dem mangelt’s an Verstand); nur der tut’s, der sich selber verderben will.
Weisheit 3, 16: Aber die Kinder der Ehebrecher geraten nicht, und die Nachkommen aus gesetzwidriger Ehe werden vertilgt.
4,6: Denn die Kinder, die in gesetzwidriger Ehe geboren werden, sind Zeugen für die Schlechtigkeit ihrer Eltern im Gericht.

Wann beginnt die Ehe?

Ehe, ein Bund, ein rechtlicher Akt. Das hebr. Wort Mohar ist ein rechtlicher Akt: bei den Patriarchen durch Zahlung des Ehegeldes oder die Verrichtung einer Dienstleistung (7 Jahre Arbeit im Falle Jakobs). Das Wort Knos bedeutet dann als folgender Akt die Heimholung. Heute würde dies das Standesamt und das Zusammenziehen bedeuten. Also: öffentlich, nicht heimlich!

Beginn der Ehe: nicht: miteinander schlafen (Bsp. 3. Mose 18,9: Du sollst mit der Schwester; die eines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sie sei in oder ausser der Ehe geboren, nicht Umgang haben.)
Tobias 6, 17 + 18: Da sprach der Engel Rafael: Hör auf mich! Ich will dir sagen, was das für Leute sind, über die der böse Geist Gewalt gewinnen kann: nämlich solche, die ihre Ehe eingehen als Menschen, die von Gott nichts wissen wollen und sich allein von ihrer Lust leiten lassen, als wären sie ohne Verstand wie Rosse und Maultiere. über solche Leute hat der böse Geist Gewalt.
Tobias 8, 4-6: Danach forderte Tobias die Jungfrau auf: Sara, steh auf, wir wollen heute, morgen und übermorgen zu Gott beten und in diesen drei Nächten nur Gott gehören; nach der dritten Nacht aber wollen wir als Eheleute einander gehören. Denn wir sind Kinder der Heiligen und können unsere Ehe nicht beginnen wie die Heiden, die Gott nicht kennen. Und sie standen auf und beteten beide inständig, dass Gott sie behüten wolle.

Zärtlichkeit: wo beginnt die Sexualität resp. Sünde?

Wo beginnt Sünde? Faustregel: Kann ich, während ich es tue, beten? Oder sträubt sich dabei etwas in mir?

Praxis hat gezeigt, dass man mit körperl. Kontakten, die über das Normale (d.h. was man auch mit allen andern tun würde) hinausgeht, sehr zurückhaltend sein soll. Denn Liebe (d.h. Verliebtsein) macht bekanntlich blind. Je mehr man körperlich Verpflichtungen eingeht, um so schmerzlicher wird eine spätere Trennung. Ausserdem wird auch eine Beziehung belastet, wenn zu früh (d.h. vor der eigentlichen Hinwendung = Hochzeit) körperlich eine Verbindung + Bindung geschieht, die die Seele gar nicht verkraften kann.

Zärtlichkeit: Lernen, Zärtlichkeit auszudrücken ohne Körperkontakt.

Besser: Heiraten, sobald man sich sicher ist. Heutzutage gibt es bei uns kaum wirkliche Hinderungsgründe. Diese werden vorgeschoben, um sich nicht verbindlich einander zu versprechen.


Selbstbefriedigung

In der Bibel gibt es meines Wissens keine Stellen, die spezifisch darauf eingehen. Manche Buchautoren verweisen, dass die Liebe und Geschlechtlichkeit immer auf ein Gegenüber gerichtet sein soll und nicht dem Selbstzweck dienen sollen.

Eigene Erfahrungen und wie viele Seelsorgegespräche zeigen, dass Selbstbefriedigung nicht einfach o.k. ist und das Problem bei den Schuldgefühlen von einer falsch verstanden Moral sei.

Offensichtlich wird die Gemeinschaft mit Gott und dem heiligen Geist durch die Selbstbefriedigung gestört und verunmöglicht.

Ausserdem masturbieren praktisch alle aufgrund von Bildern, solchen, die man sich vorstellt oder durch pornographische Darstellungen in Filmen oder Heften. Und ob das ohne Sünde geschieht?


Wie mit Sexualität umgehen?

Oder, wie kann ich Sieg erleben oder wie kann meine Sexualität nicht nur Probleme machen, sondern erfüllend werden?

Anerkennen, dass Gottes Wege für mich das Beste sind.
Anerkennen, dass Gott mir einen freien Willen gegeben hat (der zwar auch gefallen ist und der Heiligung bedarf). Aber wir sind als Christen nicht mehr unter der Macht der Sünde. D.h. wir können nein sagen oder wegschauen.
Sünde als Sünde entlarven (nicht einfach: Problem), nennen, hassen und Jesus dafür um Vergebung bitten. (Bsp. von mir)
Sich mit dem Heiligen Geist füllen lassen.
Wer betet, sündigt nicht, wer sündigt, betet nicht.

Jesus sagt zur Ehebrecherin: Deine Sünden sind dir vergeben. Gehe hin und sündige nicht mehr. - Darauf achten, dass man nicht mehr in die Situation kommt, wo man wieder fällt (nicht mehr fernsehen, ins Kino gehen, mit Freund / Freundin abmachen, wie weit man gehen will)

 

 

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