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Jungendarbeit und Pornografie

"Denn Pamela Anderson strahlt sie lächelnd an..."

Immer mehr werden Jugendliche heute mit Pornografie konfrontiert. Auch fromme Jugendliche.
Was heisst das für die christliche Jugendarbeit? Drei Einblicke.

Jederzeit anrufen
Wieland Müller, 31, ECJA-Jugendreferent, Mücke-Flensungen: "Auf Freizeiten habe ich es noch nicht erlebt, dass Jugendliche sich heimlich oder offen Pornohefte angesehen haben. Bislang wurde ich vor allem in seelsorgerlichen Gesprächen mit diesem Thema konfrontiert.

In der Seelsorge braucht es viel Fingerspitzengefühl, um mit diesem Thema umzugehen. Zunächst höre ich einfach einmal zu und versuche zu erfahren, warum ein Jugendlicher Pornografie konsumiert. Meist steckt ja hinter dem Konsum von Pornografie ein anderes, tiefer liegendes Problem, ein Mangel, ungestillte Sehnsüchte, Frustrationen. Pornografie ist aus meiner Sicht ja nur die Spitze des Eisbergs. Die eigentlichen Probleme liegen tiefer und sind jungen Leuten oft nicht bewusst.

Als Hilfe biete ich jungen Leuten an, dass sie mich jederzeit anrufen können, besonders in Situationen, in denen sie spüren, dass sie der Versuchung zur Pornografie nicht widerstehen können. Am Telefon beten wir dann und bitten Gott um Kraft und Bewahrung."

Fragliche Geheimhaltung
Martin Wurster, 34, Prediger, Wöllstein: "Heute begegnet uns Pornografie in verschiedenster Form im Alltag, und jeder muss Umgang und Abgrenzung erlernen. Indem die Gemeinde und die breite Masse häufig Sexualität und Lust schamhaft verschweigen, fördern sie die Geheimhaltung von sündhaften Lebensmustern. Dies macht es vielen sehr schwer, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Pornografie befriedigt bei Männern und Frauen ein emotionales Defizit. Konflikte im Alltag, mit der eigenen Persönlichkeit und Geschlechtlichkeit werden häufig durch ein Idealisieren und einen die Grenzen biblischer Massstäbe überschreitenden Lustgewinn verdrängt. Pornografie-Sucht und Probleme mit Selbstbefriedigung sind ein Hinweis auf mangelnden Selbstwert und Identitätsprobleme. Vertrauliche, intime Beziehungen zu Gott, Mitmenschen und zu sich selbst sind für die Betroffenen aus verschiedenen Gründen schwer möglich.

Hilfreiche Schritte aus der Sucht sind: Ehrlichkeit gegenüber Gott und Menschen, Vergebung und Liebe erfahren und mit Niederlagen umgehen lernen."

Zuerst ein flotter Spruch
Johannes und Matthias Kalder, Teenie-Verantwortliche, Mörfelden: "Wie werden wir mit Pornografie konfrontiert? Von Seiten der Teens in der Regel nicht direkt. Aber es ergeben sich immer wieder Situationen wie diese: Da sitzt Mike vor seinem Computer - wir surfen gerade im Internet -, urplötzlich taucht ein Bildschirmschoner aus der Versenkung auf. Ein "Wow" kommt von gegenüber! Die Jungs recken die Köpfe zu Mikes Bildschirm, denn Pamela Anderson strahlt sie, äusserst suboptimal bekleidet, lächelnd an. Schon ist das Thema auf dem Tablett. Nun ist deine Reaktion als frommer Mitarbeiter gefragt! Diese könnte folgendermassen aussehen:

  • ignorieren
  • rot werden und beschämt wegsehen
  • die Eltern und die Gemeindeleitung informieren
  • es als willkommene Gelegenheit benutzen, um darüber zu reden
  • u scherzhaft sagen: "Die Auflösung ist mager, ich hätte da noch eine interessantere Website."

Da wir eine gute Beziehung zu unseren Teens haben, folgte ein flotter Spruch, der das Problem des Bildes und unsere Haltung signalisierte: "Der Dame ist es kalt, zieh doch dem Computer bitte mal einen Pulli über!" Nach einem

kurzen Lacher verschwand der Bildschirmschoner. In persönlichen Zweiergesprächen konnte dann die Thematik individuell aufgearbeitet werden.

Voraussetzung für jedes "heisse Eisen" ist eine gute Beziehung zu deinen Teens und eine lebendige Beziehung deiner Teens zu Jesus Christus. Wir reden über die meisten "heissen Eisen" sehr offen mit den Teens und lassen sie in unser Leben schauen."

Quelle: Chrischona Magazin

 

 

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