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Singles und ihre Sexualität

Beinahe wäre er zur Prostituierten gegangen

In der Schule, am Arbeitsplatz, in den Medien: Überall dominiert das Thema. Sex beschäftigt die Menschen bis ins hohe Alter. Wie aber gehen Singles mit ihrer Sexualität um? (Alle Namen wurden geändert.)

 

Ich habe in vielen Bereichen der Sexualität Mühe. Als Kind habe ich einmal mit meinem Bruder seine Pornohefte durchgeschaut. Das Betrachten solcher Hefte gab mir ein Traumbild, wie meine spätere Frau auszusehen habe. Ich hänge noch jetzt einem Idealbild nach.

Weil ich Hemmungen gegenüber Frauen hatte, flüchtete ich mich in die Pornowelt, obwohl ich genau wusste, dass Pornos verhindern, normale Beziehungen zu Frauen herzustellen. Es war - und ist heute noch - ein Teufelskreis. Auch im Bereich Selbstbefriedigung hatte ich Probleme, praktizierte sie mehrmals täglich, zusammen mit dem Anschauen von Pornoheften. Ich habe es heute weniger nötig, trotzdem bin ich nach wie vor am Kämpfen.


Schlechtes Gewissen: Für viele Singles ist die Sexualität ein Problem.

Vor vier Jahren wäre ich beinahe zu einer Prostituierten gegangen. Ich hatte schon wegen dem Preis telefoniert, und ich war drauf und dran, dies zu tun. Ein JG-Leiter hielt mich im letzten Moment davon ab. Wenn meine Fantasie mit mir durchbrennt, habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber Gott. So christlich sind meine Fantasien nämlich nicht!
Das Gebot von Gott, keinen vorehelichen Geschlechtsverkehr zu haben, finde ich voll gut, auch wenn es mir schwer Mühe macht. Das Leben als Single wird dadurch unwahrscheinlich schwer, aber Gott hat nicht umsonst Grenzen gesteckt. Denn Sex "hinterlässt" auch Gefühle. Wenn man den Partner wieder wechselt, kann das böse Folgen haben.

Heinz, 25 -
Elektroniker im Kanton Zürich

Masturbation als Entlastung
Warum ich noch solo bin, kann ich nicht recht nachvollziehen. Ich bin in unserer Gemeinde beliebt, als Mitarbeiter geschätzt, und an meinem Aussehen dürfte es eigentlich auch nicht liegen. Warum nur ist manchmal alles so mühsam? Zum Sex: Meine Eigensexualität zu leben ist für mich ganz wichtig, weil es wesentlich zu einem erfüllten Leben beiträgt. Ich kann nachvollziehen, dass Masturbation in frommen Kreisen eher negativ gesehen wird. Die Bibel stellt mich da aber in grosse Freiheit. Im Alten Testament sind der Leib und die Sexualität ein Teil der Würde jedes Menschen - auch der Alleinlebenden. Und in den Sündenregistern des Neuen Testamentes wird Masturbation kein einziges Mal erwähnt. Keine Optimallösung, aber eine Hilfe.

Probleme macht mir manchmal meine Fantasie. Hier helfen die Gespräche und das Gebet mit einem Mitarbeiter der Gemeinde. In einer Partnerschaft freue ich mich auf die Vielfalt der Erotik. Wichtiger als Sex wäre mir aber die gemeinsame Entwicklung.

Dirk, älter als 20 Jahre -
Mitarbeiter in einer hessischen Chrischona-Gemeinde

Wie ein angebissener Apfel
Sex ist etwas, das einem momentan Spass macht. Es ist schön, die Nähe eines anderen zu spüren. Er baut das Selbstvertrauen auf - wenn auch nur für einen Augenblick.
Ich hatte schon sexuelle Beziehungen ohne feste Bindung. Zu widerstehen fällt mir unheimlich schwer. Ich glaube, dass mir der Bezug zwischen Liebe und Sex fehlt. Wenn der kurze Augenblick des schönen Sex, des Geliebtseins vorbei ist, fühle ich mich sehr schlecht: wertlos, wie ein angebissener Apfel. Ich weiss auch, das mein Verhalten Gott verletzt. Er hat den Sex erfunden, doch er hat auch einen Rahmen gesetzt, um Wunden, die ich zur Genüge kenne, zu vermeiden.
Ich bin mit meinem sexuellen Leben nicht zufrieden. Ich würde am liebsten noch einmal bei Null anfangen. Was würde ich anders machen? Ich würde mehr beten, versuchen, Gott näher zu sein und meine Neugier abzuschalten. Ich würde mit jemandem über meine Bedürfnisse reden und sie auf eine andere Weise stillen.

Wenn ich Sex habe, bekomme ich ein schlechtes Gewissen gegenüber Gott und mir selber. Ich weiss, dass ich Gott weh tue und seine Weisungen nicht befolge. Ich weiss auch, dass sexuelle Beziehungen, die nicht auf Liebe basieren, mich abwerten, und eigentlich bin ich mir zu schade für solche Dinge.

Ich möchte von jetzt an warten mit dem Sex, bis ich verheiratet bin, denn richtig geniessen kann man den Sex nur in einer dauerhaften, festen Beziehung.

Melanie, 23 -
Gärtnerin im Kanton Zürich

Quelle: Chrischona Magazin

 

 

 

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