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Splitternackt, die Beine weit gespreizt

Splitternackt kniet sie mit ihrem sportlichen Körper vor dem Betrachter. Die Beine gespreizt, die Scham mit der gefächerten linken Hand verdeckt. Mit der gleichen Bewegung fährt die andere Hand über einen Teil des Gesichtes. Eine raffinierte Schwarzweiss-Aufnahme in der Neujahrsausgabe des «Spiegels». Gezeigt wird die 19-jährige rumänische Spitzenturnerin Corina Ungureanu. Sie hatte vorher mit einem «Playboy»-Auftritt das Mannsvolk in Wallung und ihren Sportverband in Aufruhr versetzt. Pornografie selbst im «Spiegel», dem politischen Sittenwächter der vereinigten Nation? Ein Bild jedenfalls, das pornografische Fantasien provoziert. In der gleichen Ausgabe bilanziert das Nachrichtenmagazin: «So viel Sex war noch nie.»

Der Beweis findet sich am Kiosk von den «St. Pauli-Nachrichten» bis zu «Penthouse» und auf der Mattscheibe von «Strip!» beim Schmuddelsender RTL2 bis zu «Lust und Liebe» beim helvetischen Privatsender TV3. Aber auch dem neuen Mega-Medium Internet halfen Nacktes und Brutales erst richtig auf die Sprünge. Statistisch gesehen ist jeder dritte Surfer im Netz auf der Suche nach Sex. Was heisst denn «Sex»? Erotische Augenfreuden interessieren längst keinen Teenager mehr. Das gänzliche Blosslegen des Körpers ist buchstäblich ausgereizt. Heute sind Sex im Saunaclub, in der Schwulenbar, mit Kind und Tier auf dem Tagesprogramm, platonisch und praktisch – Pornografie rundum.

«Pornografie» – was soll das auf einer christlichen Webseite? Immer mehr Seelsorger sehen sich plötzlich damit konfrontiert. Jugendleiter können nicht mehr die Augen davor verschliessen – und sitzen manchmal selber in der Pornofalle. Wetten, dass mancher Christ heute vor dem Bildschirm auf Gedanken kommt, die er nicht denken sollte? Das Thema betrifft nicht nur ein paar emotionale und geistliche Schwächlinge! Fast alle sind wir bildsüchtig. Und meist auch reizsüchtig. Und zunehmend führt ein nächster Schritt zur Pornosucht. Sex, Geld und Macht sind die häufigsten Süchte unserer Zeit. Es spricht einiges dafür, dass Pornografie die gefährlichste Droge ist. Denn pornografische Bilder werden vom Auge direkt dorthin geschossen, wo sie den grössten Schaden anrichten: ins Herz.

Auch er hatte ein unruhiges Herz, einen unruhigen Geist und manches sexuelle Abenteuer. Die Rede ist von Augustinus, dem späteren Bischof und Kirchenvater. Seine Mutter Monica jedoch hörte nicht auf, für ihren verlorenen Sohn zu beten. Bis ihn eines Tages ein Wort aus dem Römerbrief, Kapitel 13, ins Herz traf: «...nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.» Im achten Buch seiner «Bekenntnisse» schreibt Augustinus: «Weiter wollte ich nicht lesen, und es war auch nicht nötig, denn mit dem Ende dieses Satzes waren, als sei das Licht der Gewissheit in mein Herz gedrungen, alle Schatten des Zweifels im Augenblick zerstoben.»

Was dringt in mein Herz? Wie viele schädliche Bilder und Eindrücke? Aber: Hatte es Augustinus nicht leichter, ohne RTL und Internet? Der Kirchenvater war ein Mensch wie du und ich: Er hatte sich zwischen dem ohnmächtigen Zwang nach Lust und Laster und der mächtigen Kraft Gottes zu entscheiden. Pornografische und andere perverse Angebote führen uns täglich an den Scheideweg zwischen zerstörerischer Versklavung und ungeahnter innerer Freiheit. Aber auch zum Bekenntnis, dass es von Natur aus sehr schwer ist, über eine nackte Corina Ungureanu hinwegzusehen.

Autor/Quelle: Andrea Vonlanthen, Chrischona Magazin (Originaltitel: Apropos)

 

 

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