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Voyeurismus

Dieser Artikel wurde in Anlehnung einer Definition eines Nachschlagewerkes geschrieben und geht nur im letzten Abschnitt auf geistliche Aspekte ein.

Wer hat sich noch nie dabei ertappt, wie er in Gedanken versunken einer Frau zugeschaut hat und von ihrer Schönheit und Anmut in den Bann gezogen war?

Doch das ist nicht der eigentliche Punkt des Voyeurismus, denn es ist normal, wenn man vom anderen Geschlecht angezogen wird. Wie man damit umgeht und wo man Grenzen setzt ist eine andere Frage. Beim Voyeurismus geht es vielmehr um die Sucht, die entstehen kann, wenn die eigentliche Befriedigung nicht mehr durch Sex mit dem Ehepartner erreicht wird sondern durch das Beobachten selbst.

Der Voyeur, vom französisch: Zuschauer, zeigt übersteigertes Interesse an der zum Teil heimlichen Beobachtung nackter Körper und sexueller Vorgänge. In der Psychologie wird echter Voyeurismus als Perversion betrachtet; allerdings ist er von der Schaulust abzugrenzen, die ein normaler Bestandteil menschlichen Sexualverhaltens ist. Der Voyeur nämlich bezieht seine geschlechtliche Befriedigung gemäss dieser Definition ausschliesslich aus der Beobachtung, eventuell unterstützt durch Selbstbefriedigung. Einen zusätzlichen Reiz gewinnt er meist durch das Verbotene seines Tuns. Eigene Sexualkontakte werden dann aus Mangel an Selbstbewusstsein oder anderen seelischen Blockaden heraus in der Regel vermieden. Voyeurismus ist also ein Ersatzverhalten für eine aufgrund Blockaden nicht auslebbare Sexualität.

In der Praxis handelt es sich um ein Phänomen, das ausschliesslich Männer und männliche Jugendliche betrifft. Die Betroffenen fühlen sich oft schwach und gehemmt, Minderwertigkeitskomplexe spielen eine grosse Rolle.

Tatsächlich sind leicht-voyeuristische Verhaltensweisen jedoch bei fast jedem Menschen zu beobachten, so dass nicht automatisch von Sucht oder Krankhaftigkeit gesprochen werden kann. Die Grenzen sind vielmehr fliessend anzusehen, da auch "normale" Männer und Frauen durch die Beobachtung nackter Körper oder in sexueller Interaktion befindliche Paare erregt werden. Bei einer normal entwickelten Sexualität kann dies erregend wirken, bei echtem Voyeurismus jedoch ist es zwingend notwendig zur Erregung.

Im Leben vieler Menschen gibt es Abschnitte, in denen sie zeitweise auf eine partnergebundene Sexualität verzichten müssen, zum Beispiel in der Pubertät oder im Alter. Dann kann sich ein verstärktes voyeuristisches Interesse zeigen, das in den heute üblichen Massenmedien wie Bücher, Film und Fernsehen, aber auch Internet ohne grossen Aufwand bedient wird.

Hiob, der von Gott geprüfte Mann, legte für sich klar fest „Mit meinen Augen schloss ich den Vertrag, niemals ein Mädchen lüstern anzusehen“ (Hiob 31.1). Jesus setzte in die gleiche Richtung ganz neue und herausfordernde Massstäbe: „Ich sage euch aber: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen“ (Matthäus 5.28). Könnte das nicht unsere Leitlinie werden? Bis hin zum hin zum „göttlichen Voyeurismus“: „Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen“ (Psalm 25.15) , „Die auf ihn (Gott) sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden“ (Psalm 34.6).

 

 

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